3,1 kW Heizlast für 120 m² KfW-40-Effizienzhaus
Heizlast KfW-40-Effizienzhaus, 120 m² Wohnfläche — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.
Heizlast
3,14 kW
- Spezifische Heizlast
- 22 W/m²
- Transmission/Lüftung
- 2.640 W
- Warmwasser-Reserve
- 500 W
Kurzantwort
3,14 kW Heizlast für ein KfW-40-Effizienzhaus mit 120 m² Wohnfläche — spezifischer Bedarf 22 W/m². Wert nach der Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831, Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität.
Grundlage: Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831 (Wärmebilanz nach beheizter Fläche). Typische Bandmitte je Baustandard, Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität. Für die Anlagen-Auslegung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch eine Elektrofachkraft oder einen Energieberater zu erstellen.
Passen die Annahmen nicht? Eigene Werte durchrechnen
Wohnfläche, Baustandard, Wärmequelle, Vorlauftemperatur und Strompreis lassen sich hier frei ändern — Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Kosten aktualisieren sofort.
Wärmepumpen-Rechner
Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Heizkosten für Ihre konkrete Konstellation — alle vier Größen physikbasiert berechnet.
Heizkosten pro Jahr
Was bedeutet das in der Praxis?
Ein KfW-40-Effizienzhaus erreicht Passivhaus-nahe Werte: höchstens 40 Prozent Jahres-Primärenergiebedarf des GEG-Referenzgebäudes, eine nahezu wärmebrückenfreie Hülle und eine Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung. Die spezifische Heizlast liegt bei rund 22 W/m². Für 120 m² Wohnfläche ergibt das einen Wärmebedarf von nur rund 3 kW — die kleinste sinnvolle Wärmepumpen-Klasse. In diesem Segment ist die Raumheizung nicht mehr die dimensionierende Größe: Die Trinkwarmwasser-Bereitung mit ihren kurzzeitigen Zapfspitzen und die Vorerwärmung der Lüftungsluft beanspruchen die Wärmepumpe stärker als das Halten der Raumtemperatur. Eine zu groß ausgelegte Anlage taktet hier unnötig häufig. Die Stufe 40 markiert den anspruchsvollsten geförderten Neubau-Standard und ist meist an eine Erneuerbare-Energien-Klasse gekoppelt. In so dichten, fast klimaneutralen Gebäuden rückt der sommerliche Wärmeschutz mit Verschattung und Nachtlüftung als eigene Planungsaufgabe neben die winterliche Heizlast.
Das Modell rechnet die Heizlast aus der beheizten Wohnfläche mal einem spezifischen Bedarfswert q_h, der sich am Gebäude-Standard orientiert: Q_h = q_h × A. Für KfW-40-Effizienzhaus liegt q_h bei 22 W/m². Bei 120 m² Wohnfläche ergibt das 2.640 W Transmissions- und Lüftungswärme, plus rund 500 W Reserve für die Warmwasser-Bereitung — in Summe rund 3,14 kW.
Die spezifischen Werte stammen aus öffentlich publizierten Energieausweis-Mittelwerten des BMWK — sie sind kein 1:1-Norm-Auszug, sondern statistische Bandmitten je Baujahrs-Klasse. Reale Anlagen können je nach Bauteilqualität, Lüftungsverhalten und Wärmebrücken 15 Prozent darüber oder darunter liegen. Für die Anlagen-Dimensionierung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch einen Fachplaner oder Energieberater notwendig.
Mit 3,1 kW liegt die Heizlast im günstigen Bereich für eine kompakte Wärmepumpe der 5–8-kW-Klasse. Die Anlage kann das Gebäude komplett heizen und arbeitet überwiegend im optimalen Modulations-Bereich.
Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Annahmen, Eingangswerte, Formel
Wie verändert sich der Wert mit den Parametern?
Heizlast in Abhängigkeit von der Wohnfläche bei q_h = 22 W/m². Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten 120 m² Wohnfläche.
Welche Annahmen liegen der Berechnung zugrunde?
Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse
| Beheizte Wohnfläche | 120 m² |
|---|---|
| Baustandard | KfW-40-Effizienzhaus |
| Spezifische Heizlast | 22 W/m² |
| Warmwasser-Reserve | 500 W |
| Heizlast gesamt | 3,14 kW |
Berechnet am 2026-09-14. Spezifische Heizlast 22 W/m² für KfW-40-Standard. In dieser Klasse ist die Heizlast nicht mehr die dimensionierende Größe — Warmwasser-Bereitung und Lüftungs-Vorerwärmung müssen mitgedacht werden.
Heizlast-Modell
- Q_h
- Heizlast gesamt (W)
- q_h
- spezifische Heizlast je Baustandard (W/m²)
- A
- beheizte Wohnfläche (m²)
- Q_WW
- Warmwasser-Reserve (W)
Normative Grundlagen
- DIN EN 12831-1 — Heizlast von Gebäuden; hier nur in Anlehnung als vereinfachtes Flächenverfahren, ohne Normwerte wiederzugeben
Die spezifische Heizlast je Baustandard ist eine Bandmitte mit einer Erwartungsbreite von rund ±15 Prozent; reale Bauteilqualität, Lüftungsrate und Klimazone verschieben den Wert. Die 3,14 kW dieser Seite sind damit eine Vorab-Größenordnung für die Geräteauswahl. Für die verbindliche Auslegung gehört eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 in die Hand einer Fachplanung oder eines Energieberaters.
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Wie groß ist die Heizlast für KfW-40-Effizienzhaus mit 120 m²?
Was bedeutet Heizlast genau?
Welche Wärmepumpen-Größe passt zu 3,14 kW Heizlast?
Wie kann ich die Heizlast reduzieren?
Was unterscheidet diese Schätzung von einer Norm-Heizlast?
Nächste Schritte
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