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KNX-Bus & Netzteil-Dimensionierung

Wie viele Geräte trägt das KNX-Netzteil, und bleibt die Linie in den Topologie-Grenzen? Der Rechner prüft das Strombudget (Summe der Busströme gegen den Netzteil-Nennstrom) und die KNX-TP1-Grenzen: 64 Geräte je Segment, rund 1000 m Leitung.

KNX-Netzteil & Topologie prüfen

Wie viele KNX-Geräte trägt das Netzteil, und bleibt die Linie in den Topologie-Grenzen?

max 128 Gerätemin 1 Geräte
Geräte
1 Geräte64 Geräte
max 50 mAmin 1 mA
mA
5 mA25 mA

Richtwert 10 mA; Geräte mit Display/Logik bis 20 mA und mehr

max 1200 mmin 5 m
m
20 m1000 m

Netzteil-Auslastung

81%
32 Geräte tragbar

Topologie

Grenzen eingehalten
Summen-Busstrom
260 mA
Reserve
60 mA
Geräte / Segment
26 / 64
max. Geräte (Strom)
32

KNX-TP1: max. 64 Geräte je Segment, rund 1000 m Linie. Effektives Maximum = min(Strombudget, 64).

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Typische KNX-Linien-Szenarien

Von der Wohnung bis zur mehr-Linien-Topologie — klicken für Geräte-Budget-Matrix und Topologie-Prüfung.

Wie viele Geräte passen auf eine KNX-Linie?

Zwei Grenzen gelten gleichzeitig: die Topologie-Grenze von 64 Busteilnehmern je Liniensegment und das Strombudget des Netzteils. Als Faustregel trägt ein Netzteil je 10 mA Durchschnitts-Busstrom ein Gerät — ein 640-mA-Netzteil schafft damit rechnerisch genau die 64er-Grenze, kleinere Netzteile begrenzen früher:

Netzteil Budget (10 mA/Gerät) effektiv (Segmentgrenze) mit 20 % Reserve
160 mA 16 Geräte 16 Geräte 12 Geräte
320 mA 32 Geräte 32 Geräte 25 Geräte
640 mA 64 Geräte 64 Geräte 51 Geräte
1280 mA 128 Geräte 64 Geräte 64 Geräte

Faustregel-Rechnung mit 10 mA je Teilnehmer — reale Busströme liegen laut Datenblatt zwischen etwa 5 und 25 mA (Präsenzmelder und Displays ziehen mehr). Die Reserve-Spalte hält 20 % des Budgets für spätere Erweiterungen frei. Wer über die Segmentgrenze hinaus will, plant eine zweite Linie mit eigenem Netzteil und Linienkoppler — der Rechner oben prüft Budget und Topologie für Ihre konkrete Geräteliste.

Was kostet eine KNX-Installation — Beispielrechnung fürs Einfamilienhaus?

Beispielrechnung für einen KNX-Grundausbau (Einfamilienhaus, ca. 140 m², eine Linie): Licht schalten/dimmen, Jalousien, Präsenzmelder. Die Spannen sind gerundete Marktpreis-Richtwerte (Stand Juli 2026) — je nach Hersteller und Ausführung darüber oder darunter.

Position Menge Richtwert
KNX-Netzteil 640 mA 1 Stk 150–250 €
Schaltaktoren 8-fach 3 Stk 600–1.050 €
Jalousieaktoren 4-fach 2 Stk 400–600 €
Dimmaktor 4-fach 1 Stk 250–400 €
KNX-Taster 2-/4-fach 10 Stk 800–1.500 €
Präsenzmelder 4 Stk 400–720 €
Busleitung J-Y(St)Y 2×2×0,8 (grün) 300 m 150–240 €
Material gesamt (Richtwert) ≈ 2.800–4.800 €

Ohne Verteilerausbau, Montage, 230-V-Installationsmaterial und Inbetriebnahme — die ETS-Parametrierung kommt hinzu (ETS-Lizenz je nach Umfang ca. 350–1.100 €, oder als Dienstleistung des Systemintegrators). Größter Kostenhebel ist die Kanalzahl: Aktoren pro Kanal gerechnet sind 8-fach-Geräte deutlich günstiger als mehrere kleine. Die technische Dimensionierung der Linie — wie viele Geräte das Netzteil trägt — prüft der Rechner oben.

Berechnungsgrundlage

Das Strombudget ist die Summe der Geräte-Busströme gegen den Netzteil-Nennstrom. Die effektive Geräte-Zahl ist das Minimum aus Strombudget und der KNX-Segmentgrenze von 64 Busteilnehmern je Linie.

Bus-Spannung, Netzteil-Nennströme und Längengrenzen sind die von der KNX Association publizierten Planungs-Grundlagen — referenziert, nicht als Norm-Tabelle reproduziert. Für eine belastbare Planung gehört der reale Busstrom jedes Geräts aus dem Datenblatt in die Summe.

Fachbegriffe in diesem Text

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