5,2 kW Heizlast für 80 m² Neubau EnEV-2014-Standard
Heizlast Wohnung im Mehrfamilienhaus, 80 m² Wohnfläche — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.
Heizlast
Kurzantwort
5,20 kW Heizlast für ein Neubau EnEV-2014-Standard mit 80 m² Wohnfläche — spezifischer Bedarf 60 W/m². Wert nach der Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831, Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität.
Grundlage: Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831 (Wärmebilanz nach beheizter Fläche). Typische Bandmitte je Baustandard, Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität. Für die Anlagen-Auslegung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch eine Elektrofachkraft oder einen Energieberater zu erstellen.
Wie verändert sich der Wert mit den Parametern?
Heizlast in Abhängigkeit von der Wohnfläche bei q_h = 60 W/m². Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten 80 m² Wohnfläche.
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Was bedeutet das in der Praxis?
Eine 80-m²-Wohnung im EnEV-2014-Mehrfamilienhaus profitiert von den geheizten Nachbarwohnungen darüber, darunter und seitlich — nur die Außenwände und gegebenenfalls Dach oder Kellerdecke verlieren Wärme. Dadurch liegt die spezifische Heizlast pro Wohnung bei rund 60 W/m² gegenüber 80 W/m² für dieselbe Wohnung freistehend. Für 80 m² Wohnfläche ergibt das einen Wärmebedarf von rund 5 kW. Zur Wahl stehen eine zentrale Wärmepumpe für das gesamte Gebäude mit Wärmemengenzählern pro Wohnung oder eine dezentrale Wohnungs-Wärmepumpe der 5-kW-Klasse. Im Mehrfamilienhaus sind Schallschutz, gemeinschaftliche Beschlüsse und die Platzierung der Außeneinheit die größeren Hürden als die reine Heizlast.
Das Modell rechnet die Heizlast aus der beheizten Wohnfläche mal einem spezifischen Bedarfswert q_h, der sich am Gebäude-Standard orientiert: Q_h = q_h × A. Für Neubau EnEV-2014-Standard liegt q_h bei 60 W/m². Bei 80 m² Wohnfläche ergibt das 4.800 W Transmissions- und Lüftungswärme, plus rund 400 W Reserve für die Warmwasser-Bereitung — in Summe rund 5,20 kW.
Die spezifischen Werte stammen aus öffentlich publizierten Energieausweis-Mittelwerten des BMWK — sie sind kein 1:1-Norm-Auszug, sondern statistische Bandmitten je Baujahrs-Klasse. Reale Anlagen können je nach Bauteilqualität, Lüftungsverhalten und Wärmebrücken 15 Prozent darüber oder darunter liegen. Für die Anlagen-Dimensionierung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch einen Fachplaner oder Energieberater notwendig.
Mit 5,2 kW liegt die Heizlast im günstigen Bereich für eine kompakte Wärmepumpe der 5–8-kW-Klasse. Die Anlage kann das Gebäude komplett heizen und arbeitet überwiegend im optimalen Modulations-Bereich.
Welche Annahmen liegen der Berechnung zugrunde?
Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse
| Beheizte Wohnfläche | 80 m² |
|---|---|
| Baustandard | Neubau EnEV-2014-Standard |
| Spezifische Heizlast | 60 W/m² |
| Warmwasser-Reserve | 400 W |
| Heizlast gesamt | 5,2 kW |
Berechnet am 2026-06-08. MFH-Wohnungen liegen 20–30 Prozent unter der spezifischen Heizlast vergleichbarer Einfamilienhäuser, da Nachbarflächen mitgeheizt werden.
Heizlast-Modell
- Q_h
- Heizlast gesamt (W)
- q_h
- spezifische Heizlast je Baustandard (W/m²)
- A
- beheizte Wohnfläche (m²)
- Q_WW
- Warmwasser-Reserve (W)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Wie groß ist die Heizlast für Neubau EnEV-2014-Standard mit 80 m²?
Was bedeutet Heizlast genau?
Welche Wärmepumpen-Größe passt zu 5,20 kW Heizlast?
Wie kann ich die Heizlast reduzieren?
Was unterscheidet diese Schätzung von einer Norm-Heizlast?
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